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Ostanleger Wangerooge // Konzept

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Ostanleger Wangerooge  // Konzept
24. Mai 2015
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1903 wurde auf der ostfriesischen Insel Wangerooge der Ostanleger errichtet und durch eine 5,4 Kilometer lange Schienenverbindung mit dem Bahnhof des Inseldorfs verbunden. Große Schiffe beförderten Passagiere aus Wilhelmshaven und Bremerhaven kommend zur Insel. Der Anleger konnte im Gegensatz zum heute noch existierenden Westanleger unabhängig von Gezeiten angefahren werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichten die Passagierzahlen Höchstwerte, da die naheliegende Ausflugsinsel Helgoland noch britisch besetzt war. 1952 wurde Helgoland für Deutsche wieder zugänglich und somit ging der Schiffsverkehr am Ostanleger stark zurück. An der Ostseite der Insel lagerte sich, wie bei den anderen ostfriesischen Inseln, Sand ab, sodass der Anleger immer schlechter angelaufen werden konnte. Infolge geringer Auslastung und hoher Instandhaltungskosten wurde der Anleger 1958 aufgegeben.

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